Vorwort

Wir, die GRAUEn PANTHER, sprechen alle Bürger an, auch die, die der derzeitigen Politik aus unterschiedlichen Gründen den Rücken gekehrt haben.

Wer wir sind und was wir in Hessen erreichen wollen?

 

Die Mitglieder der GRAUEn PANTHER in Hessen sind Bürgerinnen und Bürger dieses Bundeslandes, die sich ein Hessen mit fairen sozialen Strukturen für alle hier lebenden Menschen - jung wie alt - wünschen und bereit sind, sich dafür einzusetzen.

Wir interessieren uns für die Sorgen und Nöte der Menschen und nehmen diese ernst, wir werden sie politisch aufgreifen und zum Thema machen.

Auch auf Landesebene wollen wir uns dafür stark machen, dass die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger ernst genommen und berücksichtigt werden. Jeder muss die Möglichkeit haben, eine seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechende Ausbildung und Arbeit zu finden, die es ihm ermöglicht, ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen.

Wir wollen - mit Ihnen und für Sie - dieses Bundesland für alle lebenswerter gestalten!


 

 

Bitte spreche Sie uns an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bildung

Um allen Kindern gleiche Bildungschancen zu ermöglichen, muss für ausreichende und gut ausgebildete Pädagogen an Kindergärten, Schulen, Ausbildungsplätzen und Universitäten gesorgt werden. 

Kindergärten, Schulen und andere Ausbildungsstätten dürfen nicht in maroden Gebäuden untergebracht sein.

Wir fordern gleiche und optimale Bildungschancen für unsere Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft.

Die hessische Landesregierung und die Kommunen haben deshalb dafür Sorge zu tragen, dass Bildung, Ausbildung und Studium als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe begriffen werden. Der Weg hin zu einem qualifizierten Abschluss muss kostenlos sein. Es ist sinnvoller in gezielte Aus- und Weiterbildung zu investieren, als Arbeitslosigkeit oder Regelungen des Vorruhestandes zu finanzieren.  

Es muss in Hessen ein ausreichendes Angebot an Ganztagsschulen geben, in denen die Schüler nicht nur abgespeist und an Nachmittagen beaufsichtigt werden, sondern in denen sie im Klassenverband die Möglichkeit haben, den Lehrstoff stressfrei zu erlernen und vertiefen und ihre Freizeit dem Alter entsprechend zu gestalten.

Alle Bildungseinrichtungen und -angebote müssen ministerien-übergreifend abgestimmt und koordiniert sein.

Eine wichtige Voraussetzung für gute Bildung ist die Koordination aller Angebote vom Kindergarten über alle Schulformen über die Ausbildung bis zum Hochschulabschluss. Die verschiedenen Zuständigkeiten der Ministerien erschweren eine ausgewogene aufeinander abgestimmte Bildung oder machen sie unmöglich. Es ist nicht weiter hinzunehmen, dass nur Kinder, deren Eltern eine Schul- und Hochschulbildung an Privatschulen und Universitäten finanzieren können, die besten Bildungschancen haben.

Noch ist Schulpolitik Ländersache und hat absolute Priorität !

Familie

Kinder bereichern nicht nur das Leben, sie sichern auch die Zukunft des Landes. Familien stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung und der Fürsorge der Gesellschaft. Die Position von Familien mit Kindern, gleichgültig ob mit einem oder zwei Elternteilen muss gestärkt werden. 

Zahlen des statistischen Bundesamtes verdeutlichen, dass zum Beispiel ein Viertel der alleinerziehenden Eltern, trotz mittlerer bis hoher Bildungsabschlüsse von 80% der Alleinerziehenden, an der Armutsgrenze lebt. Aber auch Familien, die über ein normales Einkommen verfügen, haben finanzielle Probleme, wenn sie Kinder erziehen.

Es muss für alle Stationen der Erziehung, in allen Formen der Familie, ein vernünftiges, durchgehendes Konzept erarbeitet werden.

Ausreichende Ausstattung der Kindergärten und Krippen, in denen eine Frühförderung und optimale individuelle Betreuung für jedes Kind möglich ist, muss bereitgestellt werden. Die Betreuung der eigenen Kinder muss mindestens den gleichen Stellenwert haben, den die Unterbringung in einer Tagesstätte hat.

Erziehung und Bildung können alleine durch den später geringeren Aufwand an Kosten für Eingliederungen und Unterstützung sowie einer Anpassung des Familiensteuerrechts finanziert werden.


 

Wohnraum

Land und Kommunen spekulieren mit jahrelangem Leerstand von Wohnraum und brachliegenden Grundstücken !

Familien, Senioren und Studenten bleiben auf der Strecke und im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße !

Das Land muss durch gezielte Maßnahmen dafür Sorge tragen, dass jeder seinem Einkommen entsprechend einen menschenwürdigen Wohnraum finden kann. Wohnungsgesellschaften des Landes und der Kommunen dürfen Wohnraum nicht leer stehe lassen, um beim evtl. späteren Verkauf hohe Renditen zu erzielen.

Die Grenzen für die Berechtigung auf Wohnraum im sozialgeförderten Wohnungsbau muss an die Einkommensverhältnisse angepasst werden. Für aus der Bindung fallende Wohnungen müssen neue Wohnungen gebaut werden.

Land und Bund dürfen freie Liegenschaften in Ballungsräumen nicht an Privatinvestoren abgeben, die dann dort ausschließlich teuren Luxuswohnraum errichten und damit erhebliche Gewinne erzielen. Die Mieten müssen an das Zinsniveau angepasst werden um weiteren Spekulationen entgegenzuwirken. Bebauung von Baulücken und sinnvolle Verwertung von Nutzflächen z.B. leerstehenden Büro- und Gewerbeflächen sind zu prüfen.

Eine weitere Möglichkeit ist der bessere Ausbau und die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs in Hessen sowie die Verlagerung von Verwaltungsarbeitsplätzen ins dünn besiedelte Umland. Im Umland stehen unzählige Wohnimmobilien leer, weil die Menschen sich die tägliche Anfahrt von dort in die Städte nicht mehr leisten können und in manchen Gebieten nur wochentags ein Schulbus fährt. Gerade hier könnten junge Familien mit ihren Kindern ein lebenswertes Umfeld finden.

Weitere Beiträge...

  1. Finanzen
  2. Verkehr
  3. Soziales
  4. Umwelt