Bildung

Um allen Kindern gleiche Bildungschancen zu ermöglichen, muss für ausreichende und gut ausgebildete Pädagogen an Kindergärten, Schulen, Ausbildungsplätzen und Universitäten gesorgt werden. 

Kindergärten, Schulen und andere Ausbildungsstätten dürfen nicht in maroden Gebäuden untergebracht sein.

Wir fordern gleiche und optimale Bildungschancen für unsere Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft.

Die hessische Landesregierung und die Kommunen haben deshalb dafür Sorge zu tragen, dass Bildung, Ausbildung und Studium als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe begriffen werden. Der Weg hin zu einem qualifizierten Abschluss muss kostenlos sein. Es ist sinnvoller in gezielte Aus- und Weiterbildung zu investieren, als Arbeitslosigkeit oder Regelungen des Vorruhestandes zu finanzieren.  

Es muss in Hessen ein ausreichendes Angebot an Ganztagsschulen geben, in denen die Schüler nicht nur abgespeist und an Nachmittagen beaufsichtigt werden, sondern in denen sie im Klassenverband die Möglichkeit haben, den Lehrstoff stressfrei zu erlernen und vertiefen und ihre Freizeit dem Alter entsprechend zu gestalten.

Alle Bildungseinrichtungen und -angebote müssen ministerien-übergreifend abgestimmt und koordiniert sein.

Eine wichtige Voraussetzung für gute Bildung ist die Koordination aller Angebote vom Kindergarten über alle Schulformen über die Ausbildung bis zum Hochschulabschluss. Die verschiedenen Zuständigkeiten der Ministerien erschweren eine ausgewogene aufeinander abgestimmte Bildung oder machen sie unmöglich. Es ist nicht weiter hinzunehmen, dass nur Kinder, deren Eltern eine Schul- und Hochschulbildung an Privatschulen und Universitäten finanzieren können, die besten Bildungschancen haben.

Noch ist Schulpolitik Ländersache und hat absolute Priorität !