Verkehr

Entlastung von Straße und ÖPNV durch Verlagerung der Arbeitsplätze ins Umland sowie Ausbau der Angebote in Randgebieten.

Wenig komfortable Verbindungen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs, überfüllte Züge, Verspätungen und zu hohe Preise verhindern vielerorts ein Umsteigen vom Auto auf den ÖPNV. Der ÖPNV muss im Zuge der Flottenerneuerung gänzlich auf schadstoffarme Fahrzeuge umgestellt werden. Es muss ein attraktives Tarifsystem geben.

Der Flugverkehr belastet durch Lärmbelästigung. Auch hier müssen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bei der Planung berücksichtigt werden. Die Notwendigkeit des Flughafens steht außer Frage. Allerdings müssen technischen und planerischen Mittel zur Reduktion der Belastungen für die Bevölkerung und die Natur zügig ausgeschöpft und in die Planungen eingebunden werden.

Die Verkehrsplanung muss generell alle Verkehrsarten auch länderübergreifen koordinieren sowie Synergien aufdecken und nutzen. Bei allen Planungen sind die Bürgerinteressen zu berücksichtigen.

Der öffentliche Nahverkehr muss Vorrang vor allen anderen Verkehrsmitteln haben und muss so ausgebaut werden, dass auch kleinere Gemeinden gut angeschlossen sind und die Fahrpreise erschwinglich bleiben.

Um die Belastungen durch den für die Region notwendigen Frankfurter Flughafen zu vermindern, ist von der Landesregierung zu prüfen, in welche überregionalen Verkehrskonzepte der Flughafen eingebunden werden kann. Hier nur einige Vorschläge:

  • Eine baldige Schienenhochleistungsverbindung zwischen den Flughäfen Frankfurt/Main und Hahn im Hunsrück.

  • Dabei ist zu unterstellen, dass eine leistungsfähige Schienenverbindung ab Hahn weiter nach Norden Richtung Brüssel, Amsterdam auch eine Entlastungsstrecke für das Rheintal bedeuten könnte.

  • Ebenso sollte über Hahn gegen Westen über Saarbrücken und Metz auch Paris zu erreichen sein.

  • Es ist zu untersuchen, wie sich die Regionen EU-weit verändern würden, wenn ein Flugverbot für Flüge mit einer Entfernung von unter 600 km erlassen würde.